Newsticker

Die letzten Monate waren – unglaublich intensiv. Es hat sich einiges getan. Nein: Ich habe einiges getan und bin tatsächlich stolz auf meine Leistungen. Und dankbar, sehr dankbar.

  • „Sandra – nicht mehr lieb“ habe ich eine Woche vor dem Termin fertig auf sweek hochgeladen.
    Ja, und einmal tu ich es noch: Euch fragen, ob Ihr Euch überwinden könnt und mir folgt. Derzeit bin ich auf Rang 79 von ca. 200 Teilnehmern, bis zum 8. April geht es im Ranking um die Zahl der Follower und Likes, die ein Beitrag hat. Am 9. April gibt es dann die Shortlist (und die basiert nun einmal in erster Linie auf der Zahl der Follower!) und danach beginnt für die vier oder fünf (!) das große Zittern. Bis zum 25. Mai entscheidet die Jury. Die Chancen stehen bei der Teilnehmerzahl so dermaßen …. (beliebigen Ausdruck für „schlecht“ einsetzen) – dass ich, wenn ich meinen Namen in der Shortlist sehe, für mich schon exzessiv gewonnen habe.
  • Dankbar bin ich meinen und für meine beiden Testleserinnen, die den letzten Durchgang der Überarbeitung so tapfer mit mir durchgehalten haben. Und wenn ich erst jemanden maulen höre: „Nein, so eine Ende will ich nicht, ich will das miterleben“ und hinterher als Feedback bekomme: „Nein, ich will das Ende doch genau so, wie es jetzt ist!“ (es ging nicht um den Inhalt, der war vorhersagbar; es ging um den Stil), dann: danke, Kollegin Louisa Rabenschwarz!
  • Der CampNaNo naht – ich denke, dazu brauche ich nicht mehr zu sagen …
  • Unsere Anthologie – Anfang Juni wird sie wohl erscheinen, Lesung im Café Benno ist für den 22. oder 29. Juni angepeilt.

Das war´s für heute, Frohe Ostern – oder was auch immer Ihr zum Frühlingsbeginn feiern mögt!

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No risk – no fun. Wettbewerb Piper

Ich riskier das jetzt einfach. Auch wenn ich noch nicht fertig bin mit dem Überarbeiten, es schaut aus, als könnte ich es schaffen. Und deswegen nehme ich an der Ausschreibung von piper „newpipertalent“ teil. Ja, ein Cover ist auch in Arbeit …

Kapitel für Kapitel lade ich es jetzt hoch, die Kommentare meiner Testleser motivieren mich. Sie gehen mit Sandra mit, sie lachen, sie schlagen sich auf die Stirn, wie …. jemand sein kann – also: wenn nicht jetzt, wann dann?

Naja – und an dieser Stelle: Follower und Liker sind, wie auf so vielen Plattformen – herzlich gerne gesehen …

Mehr (es gabert auch noch ein paar andere Dinge zu berichten) demnächst!

Another Road oder: Pläne, und wie sie durchkreuzt werden können

Soso. Da hatte ich also vor, das erste Buch im Self- Publishing herauszubringen. Hatte ich wirklich vor! Nur noch die Geschichten überarbeiten, und den ganzen Kleinkram dazu und …

… dann kam das: https://blog.sweek.com/de/piper-schreibwettbewerb-newpipertalent-award/ 

Es war eine B-Priorität, „Sandra“ noch einmal zu überarbeiten, keine Eile, kein Druck. Nur ein „ich möchte endlich“-Projekt. Und jetzt ist alles anders.

Wühlen in den Eingeweiden der Geschichte, Szenen umschaufeln, zweifeln, verzweifeln, lachen, freuen, bibbern, Stress. Noch eine Testleserin – sie ist einfach perfekt. Macht mich drauf aufmerksam, dass selten gleich nach einem Sommergewitter die ersten Schneeglöckchen blühen (Szenen verschieben kann Folgen haben …)
Das ist aber nur ein Teil des Ganzen.

Heute: Treffen der Gruppe. Ein grober Plan, was wir heuer alles machen wollen. Die nächsten Schritte mit unserer Anthologie; Ideen, welche Workshops wir machen wollen, welche Recherchetouren wir unternehmen …

Wie? Das restliche Leben? Mein Unternehmen – das ich auch gerade frisch poliere?
Oh, danke für den Hinweis: wenn ich nicht bald die Suppe auf den Herd stelle, wird das heute wohl nichts mehr 🙂

Beitragsbild: Landstraße bei Gänserndorf, (c) Nina Dreist

Oktober-Challenge, Tag 27

Tag 27 #monstermässigenanovorfreude : Vorfreude. Worauf freust du dich im Dezember? Weil manch einer angeblich dann in ein schwarzes Loch fällt. Aha. Ich nicht.
Da draußen werden auch im Dezember noch genug Bäume liegen, die zu zerlegen sind. Ja – ich freue mich darauf, mir macht es Spaß, und es hält fit.
Es wird sicher bald ein Schreibfrühstück geben – na, wenn das kein Grund zur Freude ist, dann weiß ich nicht.
Ich freue mich auch auf vielleicht Schnee, Schnee schaufeln und dann schnell ins Haus rennen und Früchtetee mit furchtbar viel Zitrone und Honig schlürfen. Vor dem Kamin.
Ich freue mich auf die neuen Beratungsgruppen (die schon Ende November anfangen).
Ich freue mich auf weiter Überarbeiten der alten Geschichten und Romane.
Ich freue mich auf das monatliche Essen mit meiner Ex-Chefin und meiner Nachfolgerin.
Ich freue mich auf mein Weihnachtsessen.
Ich freue mich auf – daraus könnte man eigentlich eine „Schreibhirn-ankurbel-Übung machen“ (vergleichbar mit der Brainard-Übung – nur statt „ich erinnere mich“ eben: „ich freue mich“.
Schwarze Löcher? Kenne ich, natürlich. Aber mein Kontingent ist erfüllt, das habe ich schon vor Jahren beschlossen.

Oktober-Challenge, Tag 26

Was verändert sich?, fragt das #monstermässigenanovorfreude – Monster heute.
Viel, sonst wäre es ja fad.
Die Protagonistin kommt aus ihrem Schneckenhaus. Innerlich und auch im Äußeren.
Der Antagonist – weiß ich noch nicht. Vielleicht wirft er seinen Sohn raus, damit der endlich flügge wird. Weil doch nicht die bösen Frauen schuld dran sind, dass er keine kriegt … – mhm, klingt plausibel.
Die Romanwelt verändert sich natürlich mit. Inklusive Poltergeist, der sich zwar nicht in Luft auflöst, aber in elektromagnetische Wellen.
Und in etwaigen Lesern möchte ich natürlich auch etwas verändern. Natürlich will ich sie auch zum Lachen, Gruseln, vor Wut schnauben … bringen. Aber da wäre noch die Sache mit der Kernaussage …

Oktober-Challenge, Tag 25

Der Höhepunkt. Climax, Showdown, der alles entscheidende Kampf – wie auch immer. Wie der in der Geschichte werden wird, will die #monstermässigenanovorfreude also heute wissen.

Alle Kräfte zugleich, wer gegen wen, wer überlebt, wer bleibt auf der Strecke? Wenn ich das so genau wüsste, dann bräuchte ich die Geschichte ja nicht mehr zu schreiben.
Aber es wird stürmisch hergehen. Natürlich auch im wörtlichen Sinn (die Stürme letzten Sommer und jetzt auch noch der Hurrikan, der sich nach Irland verlaufen hat … das Thema Klimawandel will definitiv hineingeschrieben werden, merke ich – wir können uns nicht vor dem verkriechen, was wir selbst verursacht haben). Die Heldin, die im Midpoint draufgekommen ist, dass sie dem Falschen vertraut hat (und das war ja schon schwer genug für sie), kann ihre Lage nicht alleine bewältigen. Sie braucht Hilfe. Sie wird also vertrauen müssen. Ein paar Opfer wird es geben: Die Bäume, die den Reiz dieses Settings ausmachen. Die das Haus und seine unmittelbare Umgebung, von oben betrachtet, aussehen lassen wie ein Schneckenhaus. Ja, leider. Das Schneckenhaus muss weg, sonst ist nämlich das Haus kaputt.
Ob sie es schaffen wird? Da lasse ich mich überraschen.
Am 31. November 🙂 verrate ich es!

Oktober-Challenge, Tag 20

Ein Gespräch mit dem Antagonisten. Das war es, was die #monstermässigenanovorfreude heute wollte.
Aufschlussreich – im Sinn von Inhalten – war es nicht. Ich habe dem Herrn ein paar einfache persönliche Fragen gestellt. Zum Beispiel, was sein erster Berufswunsch war.
Sieht man davon ab, dass er bitte nicht per „Du“ angesprochen werden wollte, waren seine Antworten – naja.
Er trägt kein Tattoo, wo denke ich hin? Er ist doch kein Sträfling, nie gewesen!
Phobien? Kinderl, dafür hat man hier wirklich keine Zeit! Aber Sorgen, Sorgen macht er sich schon. Nämlich, dass sein Sohn, sein Ein und Alles, keine Frau abbekommt. Die wissen ihn alle nicht zu schätzen, sehen alle seine inneren Werte nicht. Er hat es auch noch (und wie er das „Noch“ betont hat, das hättet Ihr hören müssen!) zu nichts gebracht, aber das wird schon. Ich habe da so eine Vermutung; sie hat etwas mit einem Wald zu tun. Und mit einem Haus, um das die Bäume spiralförmig angepflanzt sind. Und mit einem „Poltergeist“. Aber die spreche ich nicht aus.

Was sein erster Berufswunsch war?
Bundespräsident. Da fliegt man gratis um die Welt, wird überall in Ehren empfangen und kriegt trotzdem ein Wiener Schnitzel zum Essen.